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Old 06-16-2007, 08:59 AM   #2
Mictlan
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www.metalius.de is down! So it isn't possible to read this interview anymore! But here's the I've done with Thomas in it's original version!

Resurrected Interview 24.11.06
www.resurrected.net (auch Bildquelle)

Teaser: Resurrected sind einfach ein fabelhaftes Beispiel dafür, dass wir uns um den deutschen Death Metal keine Sorgen machen brauchen.

Resurrected sind einfach ein fabelhaftes Beispiel dafür, dass wir uns um den deutschen Death Metal keine Sorgen machen brauchen. Denn mit „Endless Sea Of Loss“ legen die deutschen Todemetaller ein Album vor, das locker internationalen Standard halten kann. Metalius bat Gitarrist Thomas Granzow zum Gespräch.

Hallo Thomas! Erst mal meinen Glückwunsch für euren überaus gelungenen neuen Schädelspalter “Endless Sea Of Loss”! Ihr habt ja in zwei verschiedenen Studios aufgenommen. Gitarren und Bass im Soundlodge Recording Studio, Schlagzeug und Vocals hingegen im Catacomb Productions. Welche Gründe hattet ihr für diesen Schritt?

* Thomas_Hi Jörn, erstmal danke für das Hammerreview und dieses Interview ! Die Arbeitsweise, ein Album in zwei Studios aufzunehmen, hatte sich seinerzeit bei „Blood Spilled“ schon bewährt. „Catacomb Productions“ ist unser bandeigenes Studio, in dem wir unsere Ruhe haben und ohne zeitlichen Druck aufnehmen können. Darüber hinaus isses natürlich billiger bzw. es kostet gar nix, im eigenen Laden zu arbeiten. Im Gegensatz zur „Blood Spilled“ lief es aber diesmal komplett verkehrt rum, da wir erst wegen eines fix gebuchten Studiotermins ohne Schlagzeug alle Gitarren und den Bass aufnehmen mussten, wir hätten den Termin im Soundlodge unmöglich noch mal nach hinten legen können. War schon komisch, ohne Drums im Hintergrund Gitarre einzuspielen, hehe. Nachdem der Saitenkram im Kasten war, konnten wir uns dann endlich an die Schlagzeug- und im Endeffekt an die Gesangsproduktion machen. Das ist übrigens noch einer der Gründe, warum wir in letzter Zeit studiotechnisch immer splitten – Carsten vertraut seine Vocals grundsätzlich nur mir an, wir kennen uns so lange, er kann mir am Gesicht ablesen, ob ein Take klasse oder für die Tonne war…

Zudem scheint ihr ja noch ein Schlagzeugerproblem gehabt zu haben. Mit Adriano Ricci hat ein Sessiondrummer die neue Resurrected Scheibe eingeholzt. Und mit Hazim Fouad habt ihr augenscheinlich einen neuen Drummer gefunden, der aber noch nicht in die Aufnahmen involviert gewesen ist. Was war denn da bei euch los?

* Dieses Problem tat sich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt auf, genau eine Woche, bevor wir mit den Schlagzeugaufnahmen beginnen wollten. Michael fühlte sich nicht mehr fit genug und sagte, ihm fehle die Motivation und Kraft, das neue Album einzuholzen, was für uns ein herber Schlag war, da er ein dicker Freund ist und zudem Gründungsmitglied von RESURRECTED war. Da die Aufnahmen aber nun definitiv anstanden, musste spontan ein Sessiondrummer her, und was war da für mich nahe liegender, als Adriano zu fragen, der zusammen mit mir bei Grind Inc. spielt und von dem ich aufgrund seiner spielerischen Qualitäten wusste, dass er DER Mann ist, der das in der kurzen Zeit auf die Reihe kriegen kann. Adriano sagte auch noch am selben Abend zu. Für eine langwierige Drummersuche war einfach keine Zeit mehr. Entgegen unserer Erwartungen lief uns dann auf einem Konzert in Essen ein paar Wochen später Hazim über den Weg, den wir einfach mal abchecken wollten; und siehe da, das jammen war super mit ihm, so dass er bald fest zur Band gehörte… Eigentlich ein echtes Wunder, gute Trommler wachsen bei uns echt nicht auf den Bäumen, und dafür ist die Suche echt schnell sehr erfolgreich gewesen…

Eure Wurzeln liegen ja ganz klar beim amerikanischen Death Metal. Nun kenne ich leider eure Vorgängeralben nicht (Asche auf mein Haupt!!!), aber “Endless Sea Of Loss” kann meines Erachtens absolut locker mit den Releases von Bands wie Suffocation, Malevolent Creation oder Morbid Angel mithalten. Wie seht ihr das so als unmittelbar beteiligte Musiker?

* Eine echte Ehre, mit solchen Größen verglichen zu werden, vielen Dank ! Vor zehn Jahren waren wir da sicher noch ein wenig euphorischer, da passten Ego und Selbstbewusstsein
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